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Lößnitzer Kicker ziehen in vierte Pokalrunde ein

Mit einem klaren 4:1-Erfolg (2:0) beim VfB Zittau ist der FC Lößnitz am Samstag in die vierte Runde des Wettbewerbs um den Fußball-Sachsenpokal eingezogen. "Das Ergebnis ist deutlich. Aber wir trafen auf einen unbequemen Gegner, der uns in einigen Phasen doch ganz schön zu schaffen machte", erklärte FCL-Trainer Mike Welwarsky. "Es hat sich als richtig erwiesen, den VfB keinesfalls zu unterschätzen." Die Erzgebirger, die in der Landesklasse um Punkte kämpfen - damit eine Etage höher als Oberlausitzligist Zittau -, waren bereits am Freitagabend angereist und hatten am Samstagvormittag noch einmal trainiert. Im Pokalspiel ging der FCL durch Nils Günther in Führung (5.), was aber keine Ruhe in die Aktionen brachte. Der Gegner kam zu mehreren Chancen, nutzte jedoch keine. Nach und nach wurde Lößnitz stärker, dominierte das Geschehen. Sandro Deland traf die Latte, Kevin Gräßler erhöhte per Einzelleistung auf 2:0 (42.). Ein aus Gästesicht zweifelhafter Handelfmeter (2:1/56.) ließ die Platzherren Hoffnung schöpfen, doch das 3:1 (65.) durch Robin Teubner klärte die Fronten. Mit dem 4:1 (87.) nach drei Doppelpässen setzte Günther dann den i-Punkt.

Lössnitz: Gundermann; Gräßler, Frenzel, Deland, Schultze (57. Veshaj), Günther, Lehmann (79. Schubert), Ehmig, Troschke, Teubner, Samatov.

Quelle:Freie Presse Aue-Schwarzenberg

 

Bei guten äußeren Bedingungen trafen die Zittauer in der 3.Runde des Sachsenpokals auf das Team vom FC 1910 Lössnitz und die Gäste aus dem Erzgebirge fanden sofort richtig ins Spiel. Nach kurzem Abtasten beider Seiten die erste Chance für Lössnitz(5.)und nach einer guten Flanke von Rechts vollendete Stürmer Nils Günther zur 0:1 Führung. Der VfB schüttelt sich kurz und ein Fernschuss von Marco Trost(8.) landet auf der Querlatte des Lössnitzer Kastens. Danach verteiltes Spiel beider Seiten bis ein Schuss vom Lössnitzer Rico Lehmann(15.) nach Pass von Nils Günther den Zittauer Kasten um einiges verfehlt. Die Zittauer nervös und ein Ballverlust von Holger Handschick wird von Sebastian Frenzel(19.) zum Schuss genutzt ,doch Zittaus Keeper Antonin Kadlec kann den Ball ohne Probleme klären. In den nächsten Minuten Möglichkeiten für Zittau durch Mirko Albert(21.),sein Freistoß direkt in die Arme von Keeper Sven Gundermann und ein Kopfball von Marcus Herrmann(23.) nach Pass Marco Trost knapp am Tor vorbei. Zittau bleibt dran, hat weitere Möglichkeiten durch Sascha Holfert nach Flanke Marco Trost(25.) und Enrico Neumann(35.) nach Freistoß Mirko Albert doch leider können diese nicht zum Torerfolg genutzt werden . Die Gäste dagegen mit einer Großchance von Sandro Deland(37.) der einen straffen Schuss nach schönem Pass von Marius Ehmig gegen die Querlatte des Zittauer Tores hämmert. Besser macht es dann Kevin Gäßler(42.) der einen langen Pass aus der Abwehr zum 0:2 nach Sololauf vollenden kann. Eine letzte Möglichkeit für Zittau vor dem Halbzeitpfiff dann für Marcus Herrmann nach Flanke Marco Trost (43.)doch dessen Kopfball kann Keeper Gundermann klären. Hälfte 2 beginnt mit kontrolliertem Spiel beider Seiten und Maximilian Tille scheitert nach guter Balleroberung(53.) am Lössnitzer Keeper. Das Handspiel eines Lössnitzer Spielers(56.) pfeift Schiri Christian Biastoch zu Recht und Maximilian Tille läst sich diese Gelegenheit zum 1:2 nicht entgehen. Die Gastgeber versuchen jetzt nochmal alles und ein Schuss von Enrico Neumann nach Pass von Holger Handschick(61.) klärt Keeper Gundermann im letzten Augenblick. Die 3:1 Führung der Gäste postwendend durch Robin Teubner(65.) wobei krasse Fehler im Abwehrverbund der Gastgeber dafür verantwortlich waren. In den weitern Minuten die Zittauer wie gelähmt, die Gäste dagegen mit weiteren Möglichkeiten, so nach einer Flanke von Nils Günther auf Rico Lehmann(75.) und ein Kopfball von Fjodor Veshaj(78.). Eine letzte Möglichkeit dann noch mal für die Gastgeber(85.) durch Mirko Albert doch sein Freistoß geht doch um einiges über den Lössnitzer Kasten. Schlusspunkt dieses Pokalspiels dann die 1:4 Führung der Gäste durch Nils Günther(87.)der nach schönem Zuspiel von Maximilian Schubert vollenden kann. Nach 90+2min.pfeift Schiri Clemens Biastoch eine Partie ab die zeitweise ruppig aber nie unfair geführt wurde. Glückwunsch an die Gäste zum Erreichen des Achtelfinals im Sachsenpokal.

Antonin Kadlec,David Thömmes,Robert Vollrath,Antonin Beran,(Pavel Zalesky)Enrico Neumann, Marco Trost, Sascha Holfert,(Philipp Bergmann) Marcus Herrmann, Mirko Albert, Maximilian Tille(Ferdinand Stähr)

Zuschauer: 130

Quelle : Homepage VfB Zittau

 

Lößnitz zieht in die dritte Pokalrunde ein

Dank eines 2:0-Siegs vor heimischer Kulisse sind die Landesklasse-Fußballer des FC Lößnitz im Wettstreit um den Sachsenpokal eine Runde weiter. Die Kicker aus der Muhme bezwangen am Sonnabend Landesliga-Neuling Reichenbacher FC. Die Elf von Trainer Mike Welwarsky ging in der 16. Minute in Führung. Ronny Schultze traf aus 18 Metern nach toller Kombination über Sandro Deland und Nils Günther. Im weiteren Verlauf schenkten sich beide Teams bei einem hohen Tempo nichts. Allein mit der Chancenverwertung haperte es auf beiden Seiten. Erst in der Nachspielzeit gelang Karsten Werneke vom FCL das 2:0. Welwarsky war dennoch zufrieden. "Es ist vom Niveau her eine richtig gute Partie von beiden Teams gewesen, besonders in der ersten Halbzeit." Der Coach konnte diesmal auf alle Neuzugänge von Aue zugreifen. 

Wie im Vorjahr: RFC ereilt Pokal-Aus in der zweiten Runde

Und wieder war in Runde zwei Endstation: Der Reichenbacher FC flog am Samstag beim letztjährigen Meisterschaftsrivalen FC Lößnitz mit einer 0:2 (0:1)-Niederlage aus dem Sachsenpokal.

RFC fällt zu wenig ein

Die Ursache für das Ausscheiden ist schnell erklärt: Vorn fiel dem RFC in den 90 Minuten einfach zu wenig ein, um die Erzgebirger zu beeindrucken. Die FC-Abwehr wirkte nur in der Anfangsphase noch ungeordnet, als der Landesliganeuling mehrere Male durch Einzelaktionen im Strafraum auftauchte, aber vorbei zielte. Nach sieben Minuten hätte es durchaus schon im Lößnitzer Netz einschlagen können. Einsiedel tankte sich an zwei Gegenspielern vorbei und zog aus 14 Metern ab, doch Schlussmann Gundermann parierte gedankenschnell. Beide gingen trotz der Hitze ein recht hohes Tempo, gepaart mit vielen messerscharf geführten Zweikämpfen. Ihre erste Gelegenheit nutzten die Hausherren nach einer Viertelstunde zur Führung. Günther bediente aus dem Mittelfeld diagonal den halbrechts postierten Schultze. Zwei Reichenbacher ließen ihn bei der Ballannahme gewähren. Aus spitzem Winkel wählte er das kurze untere Eck, wo der Ball an Seyfarths Fingerspitzen vorbei über die Linie zischte. Der RFC verlor nach dem Rückstand einige Zeit den Faden und hatte Glück, dass Günther (27.) am Elfmeterpunkt freistehend das Streitobjekt in die Wolken drosch. Lößnitz agierte vor der Pause variabler und nutzte die gesamte Breite des Feldes. Das taten die Reichenbacher an diesem Tag dagegen zu wenig. Nur selten konnten sie sich bis in Höhe der Grundlinie durchsetzen. In der 38. Minute lag den mitgereisten RFC-Anhängern dennoch der Torschrei gleich zweimal auf den Lippen. Pechtl legte auf Gärtner, dessen Versuch den linken Pfosten traf. Einsiedel setzte nach und scheiterte im Nachschuss ebenfalls am Aluminium.

Endstand fällt in Nachspielzeit

Ein solcher Hochkaräter blieb trotz des deutlich größeren Ballbesitzes nach der Pause mit einer Ausnahme Fehlanzeige. In der 61. Minute fehlten Einsiedels Direktabnahme einer Nötzel-Eingabe die berühmten Zentimeter. Ansonsten waren die Angriffsaktionen zu ausrechenbar. Lange Bälle in die zugebaute Spitze fanden keinen Abnehmer, Standards wie Eckbälle und Freistöße erwiesen sich als zu harmlos. Die Lößnitzer besaßen in ihrem Sechszehner die Lufthoheit und hätten mit ihren Kontern in der Schlussphase alles klar machen können. Dem eingewechselten Werneke versagten bei zwei Alleingängen (76./81.) gleich zweimal die Nerven. Sein dritter Versuch sorgte für den Endstand - in der fünften Nachspielminute. Auf der Gegenseite mühte sich der RFC in Halbzeit zwei zwar, agierte aber in der gegnerischen Hälfte zu ungenau.

 

Resultate & Statistik

Lößnitz: Gundermann, Teubner, Liebold, Ehmig, Troschke, Deland, Samatov, Lehmann (75. Leichsenring), Gräßler(88. Schönherr ), Günther, Schultze (64. Werneke)

 

1.Runde Wernesgrüner Sachsenpokal

Lößnitzer ziehen souverän in die nächste Sachsenpokalrunde ein

Dank eines 6:0-Heimsiegs über das Team von Roter Stern Leipzig hat der FC Lößnitz am Sonntag die zweite Runde des Wettstreits um den Sachsenpokal im Fußball erreicht. Auf hei-mischem Rasen legten die Schützlinge von Trainer Mike Welwarsky gegen den Aufsteiger in die Landesklasse Nord eine ganz starke erste Hälfte hin und machten mit fünf Toren vor der Pause alles klar. Neben Nils Günther (5./40.), der zweimal traf, erwies sich Ronny Schultze als Mann des Tages. Ihm gelang mit Treffern in der 10., der 20. und der 22. Minute ein lupenreiner Hattrick. In der Szene auf dem Foto hat er gerade zum 3:0 abgezogen. "Bis zum 4:0 war es ein Spiel, wie ich mir das vorstelle. Dann schalteten wir zwei bis drei Gänge zurück", so Welwarsky. In der zweiten Halbzeit habe bei seinen Männern ein wenig die Laufbereitschaft gefehlt, was der Coach auch den sommerlichen Temperaturen zurechnet. Es gab zwar einige Chancen, die wurden allerdings nicht genutzt. So fiel das 6:0 erst in der 90. Minute durch Karsten Werneke. Insgesamt zeigte sich Welwarsky aber zufrieden. Erstmals waren bei einem Spiel in Lößnitz eine Hundertschaft der Polizei und zusätzliche Sicherheitskräfte im Einsatz. Es blieb aberalles friedlich. Denn die Anhänger des anti-faschistischen Sportprojekts "Roter Stern Leipzig '99" konzentrierten sich auf das Sportliche.

 

Resultate & Statistik

Lößnitz: Gundermann; Gräßler, Frenzel, Deland, Liebold (46. Schubert), Schreiber (46. Leichsenring), Lehmann (46. Werneke), Troschke, Teubner, Günther, Schultze